Peter Beyls 
Bit by Bit 

Plotter drawings from the 1970's until today 

Ausstellung 18. Mai – 30. Juni 2013 


Mit der Ausstellung „Bit by Bit“ zeigt DAM GALLERY in Frankfurt erstmals eine umfassende Einzelausstellung der Plotterzeichnungen des belgischen Künstlers Peter Beyls (*1950). In den frühen 1970er Jahren begann Beyls ausgehend von seiner Beschäftigung mit Elektronischer Musik Computerprogramme zu schreiben. Inspiriert vom Gedanken der Konzeptkunst behandelt er elektronische Arbeitsmittel als Partner seiner Ideen, die im Prozess der Umsetzung seiner Konzepte kreatives Feedback geben. Nach 40 Jahren des Programmierens decken die Plotterzeichnungen Beyls eine große Bandbreite des algorithmischen Denkens ab. Die in der Gesamtschau zu sehenden Werke sind teils in geometrischen, teils in freien Formen angelegt und wurden mitunter nachträglich per Hand koloriert.  

Wolf Lieser, Auszug aus dem Vorwort zum Katalog der Ausstellung [Englisch]: „I have been dealing with artists using old pen plotter machines to produce drawings for over twenty years (…). Each of them developed their own aesthetics and typical style by which they could be identified. (…)  This is however different with Peter Beyls: even though he has produced a wide range of drawings with the plotter machine for nearly 40 years, he has also always worked in other media such as video, sound and even hand drawings. The plotter is only one tool amongst others that intrigued him enough to want to discover its possibilities (…).“ 

Die Grundideen der Arbeiten von Beyls umfassen dabei die Pole der Intelligenz und Intuition, Autonomie und Identität und schließlich Forschung und Entdeckung. Neue Arbeiten entspringen den zufälligen Ideen einer konzeptuellen Maschinerie, die einmal in Bewegung gesetzt, sich selbst hervorbringt. Dieser Ansatz wird im Allgemeinen als generativ bezeichnet. Beyls Maschinenzeichnungen reflektieren die Komplexität der zugrundeliegenden Software während die Software selbst den kognitiven Weg, den der Künstler eingeschlagen hat, verwirklicht.

Ein großer Teil der Arbeiten wurde in Serien realisiert, um das generative Potential einzelner Algorithmen zu untersuchen. Zwei weitere Aspekte zeichnen Beyls Arbeiten aus: Zunächst eine tiefe Beschäftigung mit der materiellen Umsetzung gegebener Ideen als körperliche Erfahrung und zweitens eine Faszination für die Frage danach, wie sich die Sprache der Maschinen mit der unbestimmten Tiefe der menschlichen Natur verbinden könnte.   

Zur Ausstellung erscheint ein englischsprachiger Katalog „Bit by Bit“ der DAM GALLERY Berlin | Frankfurt mit einer Einführung von Wolf Lieser (DAM GALLERY) und einem Essay von Edith Doove (Autorin und Kuratorin, Plymouth College of Art). 

Achtung: Unsere Öffnungszeiten haben sich geändert: Wir sind ab sofort Mittwoch bis Freitag von 12 bis 18 Uhr uns Sonnabend von 12 bis 16 Uhr für Sie da.


NEU: Adresse in Frankfurt

DAM GALLERY
Wolf Lieser
Gutleutstraße 17
60329 Frankfurt am Main

office@dam.org
+ 49 (0) 69 24 00 32 80
Öffnungszeiten Mi – Fr 12 – 18 Uhr, Sa 12 – 16 Uhr